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Nach den Krawallen vom Samstag in Zürich gerät die
Stadtpolizei in die Kritik. Ihr wird u.a. vorgeworfen, zu
wenig Personal vor Ort gehabt zu haben. "Die Stadtpolizei
hat den Samstagabend als normalen Wochenendtag mit einer
normalen Belegschaft geplant", erklärte Marco Cortesi,
Sprecher der Stadtpolizei, gegenüber SF. Die zwei
Sportveranstaltungen am Samstag seien nicht als Risikospiele
eingestuft worden. Zudem sei es auch eine Frage der Kosten.
Um ein Polizeikorps zu haben, das jedes aussergewöhnliche
Ereignis abdecken könne, brauche es 200 bis 300 Polizisten
mehr, so Cortesi.
Ende der Orangenen Revolution definitiv
Mit dem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in der
Ukraine hat der pro-russische Oppositionschef
Janukowitsch das Ende der Orangen Revolution besiegelt.
Laut vorläufigem Endergebnis erhielt der 59-Jährige bei
der Stichwahl rund 48,8 % der Stimmen. Janukowitschs
prowestliche Konkurrentin, Regierungschefin Julia
Timoschenko, kam auf 45,6 %. Unter Präsident
Janukowitsch dürfte sich das zuletzt zerrüttete
Verhältnis zwischen der Ukraine und Nachbar Russland
entspannen. Julia Timoschenko hatte zwar auf kritische
Töne gegen Moskau verzichtet, aber immer für eine
"europäische Ukraine" geworben.
Rentnerquartett übt Selbstjustiz
Vier Rentner haben in Deutschland ihren Finanzberater
als Geisel gehalten. Der 56-Jährige sollte so zur
Rückzahlung von fast 2,5 Mio. Euro verlorener
Geldanlagen gezwungen werden. Die zwei Ehepaare gingen
sehr brutal vor: Sie verschleppten den Finanzberater in
einem Kofferraum in Richtung Chiemsee. Danach sperrten
die Rentner ihre Geisel in einen Keller, fesselten sie
und klebten ihr den Mund zu. Nach drei Tagen konnte ein
Sondereinsatzkommando der Polizei den Mann befreien.
Jetzt stehen die vier Täter vor dem Gericht in
Traunstein. Das Urteil soll am 23. März verkündet
werden.
Alkohol: Bündner Polizisten im Visier
Die Bündner Justizdirektorin Barbara Janom Steiner lässt den
Alkoholkonsum von Polizisten im Vorfeld des WEF in Davos
intern abklären. Die Ergebnisse will Janom Steiner der GPK
des Grossen Rates präsentieren. Offenbar haben vier von fünf
Polizisten am 24.Januar in Davos mit einem Bündner Likör auf
das bevorstehende WEF angestossen. Einer der Männer war der
verstorbene Polizeikommandant und WEF-Sicherheitschef Markus
Reinhardt. Die Untersuchung ist eine Folge der Ereignisse um
den Freitod von Markus Reinhardt. Er nahm sich am 26.Januar,
einen Tag vor WEF-Eröffnung, das Leben.
Merkel telefoniert mit Leuthard
In der Affäre um Steuersünder-Dateien aus der Schweiz bemüht
sich Kanzlerin Angela Merkel um Schadensbegrenzung. Merkel
telefonierte bereits am Samstag mit Bundespräsidentin Doris
Leuthard, wie am Montag bekannt wurde. Merkel und Leuthard
hätten beteuert, dass das gutnachbarliche Verhältnis nicht
belastet werden solle, sagte Merkels Sprecher. Auch die
Verhandlungen über das neue Doppelbesteuerungsabkommen
sollten zu einem Abschluss gebracht werden. Laut
Finanzministerium ist eine dritte DBA-Verhandlungsrunde für
März geplant. Es gelte, nach den guten Gesprächen von Ende
Jahr noch einige Punkte zu klären.
Ohrfeigen als Strafe für Schneebälle
Ein unbekannter Mann hat in Oensingen/SO einen 14-jährigen
Schüler geohrfeigt und ihn mit Fusstritten traktiert. Der
Jugendliche hatte zuvor mit Schneebällen nach einem Auto
geworfen. Beim Vorfall vom letzten Dienstag warf der
14-Jährige mit Schneebällen und traf dabei auch ein Auto,
wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte. Ein Passant
ging darauf auf den Schüler los. Er verpasste ihm eine
Ohrfeige. Das Opfer ging zu Boden und der Täter traktierte
es mit Fusstritten. Als der Täter kurz abliess, rannte der
Junge davon. Er traf auf zwei Frauen, die ihm zu Hilfe
kamen.
Münze aus über 100 Kilo Gold
Sie besteht aus 999er Feingold, wiegt 103,6 Kilogramm
und passt mit 50 cm Durchmesser in kein Portemonnaie:
die grösste Goldmünze der Welt. Es gibt das Stück, das
jeden Dagobert Duck begeistern wird, nur drei Mal.
Kosten dürfte die Münze knapp drei Millionen Euro, wie
die Herausgeberin, die deutsche Global Metal Agency
bekannt gab. Die Vorderseite soll zeigen, dass das
Element Gold mit seinem hohen materiellen Wert weltweit
akzeptiert wird. Auf der Rückseite prangt das Berliner
Brandenburger Tor als Freiheitssymbol. Die Münze heisst
auch "Global Liberty".
Fischsterben im Zugersee wegen Gülle
Die Ursache des Fischsterbens von Ende Januar im Zugersee
ist durch eine Fehlmanipulation an einer Jaucheleitung
verursacht worden. Die Gülle floss in den See. In der Folge
verendeten anderthalb Tonnen Weissfische.
AI: Ja zu erneuter Steuersenkung
Erneute Steuersenkungen in Appenzell Innerrhoden: Der Grosse
Rat hat in zweiter Lesung einer Teilrevision des
Steuergesetzes zugestimmt. Entlastet werden Firmen und
private Haushalte. Das letzte Wort hat die Landsgemeinde.
"Vater" der Juraverfassung gestorben
Der Jurist Joseph Voyame ist 87-jährig nach langer Krankheit
gestorben. Voyame gilt als "Vater" der jurassischen
Kantonsverfassung. Er war u.a. Direktor des BJ.
Zürcher Polizei wusste von Demo
8.2.2010 14:23
Nach den gewalttätigen Krawallen vom Samstag in Zürich gerät
die Stadtpolizei in die Kritik. Ihr wird vorgeworfen, zu
spät eingegriffen zu haben. Unter anderem war mittels Flyern
zu der Demo aufgerufen worden. Offenbar fiel einer der
Zettel auch einem Polizisten in die Hände, wie
Polizeisprecher Marco Cortesi gegenüber Radio 1 erklärte.
Die Polizei habe aber nicht präventiv eingegriffen, weil
nicht so viele Beamte im Einsatz gewesen seien. Man habe
erst reagiert, als es zu Sachbeschädigungen gekommen sei,
sagte Cortesi weiter. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf
mehrere hunderttausend Franken.
AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Etwas
höher - Gute Zahlen verursachen Sorge
über Europa
NEW YORK (awp
international) - Die US-Börsen dürften
am Montag etwas höher in den Handel
starten. Während einige Unternehmen gute
Zahlen vorgelegt hätten, sorgten sich
die Anleger weiter um die Probleme
einiger Euroländer mit ihren
Staatsfinanzen, hiess es aus dem Markt.
Gegen 14.50 Uhr notierte der
Future auf den Dow Jones 0,09
Prozent höher, nachdem der
US-Leitindex am vergangenen Freitag
eine Schlussrally hingelegt und mit
Kursgewinnen von 0,10 Prozent bei
10.012,23 Punkten aus dem Handel
gegangen war. Der Nasdaq-100-Future
stieg ebenfalls um 0,09 Prozent. Vor
dem Wochenende war der Auswahlindex
für Technologiewerte um 0,76 Prozent
auf 1.746,12 Zähler gestiegen.
Aktien der Nasdaq OMX Group
standen nach Zahlen im Fokus. Der
Börsenbetreiber konnte im vierten
Quartal trotz eines Gewinnrückgangs
die Analystenerwartungen knapp
schlagen. Auch die gesunkenen Erlöse
fielen leicht höher aus als vom
Markt prognostiziert. Die Citigroup
hat nach Angaben der "Financial
Times" Gespräche mit
Beteiligungsgesellschaften und
Hedge-Fonds über der Verkauf von
Autokrediten geführt, um riskante
Vermögenswerte aus seiner Bilanz zu
entfernen. Die Drogerie- und
Apothekenkette CVS konnte ihren
Quartalsgewinn stärker als erwartet
steigern, verfehlte aber mit der
Umsatzentwicklung die
Konsensschätzungen.
Sport - News
News
SEGELN: Start in Valencia verschoben
Der Auftakt zum 33. America's Cup in Valencia
ist wegen schwacher Winde verschoben worden. Die
erste von maximal drei Regatten hätte um 10.06
Uhr starten sollen. Im Mittelmeer treffen
Titelverteidiger Alinghi mit seinem Katamaran
und Herausforderer BMW Oracle mit einem Trimaran
aufeinander. Die Besitzer der beiden Teams
hatten während rund zweieinhalb Jahren vor
Gericht um die Austragungsmodalitäten
gestritten.
EISHOCKEY: Nati testet in
Winnipeg
Zwei Testspiele gegen Weissrussland
(Dienstag / Donnerstag in Winnipeg) trennen
die Schweizer Nati vom Start des
Olympia-Turniers in Vancouver. Die
Vorbereitung steht ganz im Zeichen der
Kaderbildung. Nati-Trainer Ralph Krueger
begrüsst zur Zeit noch 3 Torhüter, 10
Verteidiger und 14 Stürmer zum Training. Bis
zum Auftaktspiel am 16. Februar gegen die
USA müssen aber noch 4 Spieler die Koffer
packen. Unter spezieller Beobachtung steht
Goran Bezina. Den Verteidiger plagen
Muskelprobleme. Ihm droht deswegen gar das
Olympia-Aus.
Podladtchikov in der Halfpipe
unschlagbar
Si. In Calgary (Ka) holte Iouri
Podladtchikov in der Halfpipe seinen zweiten
Saisonsieg im Rahmen der Ticket-to-Ride-Tour.
Zugleich stiess der Schweizer im TTR-Ranking
wenige Tage vor den Olympischen Spielen auf den
zweiten Platz vor. Podladtchikov war im
entscheidenden Run im Canada Olympic Park dank dem
"Double Cork", Höhe und Stil unschlagbar. Der
Zürcher hatte schon im Januar einen TTR-Event für
sich entschieden.
Nicht am Start waren in Calgary der finnische
Weltranglisten-Erste Peetu Piiroinen und der Bündner
Christian Haller. Sina Candrian verpasste den Final
und beendete den Wettbewerb der Frauen im zehnten
Rang.
Olympia-Vancouver - Spielplan und
Ergebnisse vom ARD
liveticker
Chancen für Sion waren selten,
offensiv agierte das Team harmlos. Die
einzige gute Möglichkeit vergab Emile
Mpenza nach knapp einer halben Stunde.
Der Kopfball des belgischen Stürmers
ging knapp am Tor vorbei. Für St. Gallen
vergaben Kristian Nushi und Mario Frick
kurz vor der Pause die beste Möglichkeit
zur 2:0-Führung.
Auch in der 2. Hälfte fand das Team
von Didier Tholot kein Rezept gegen die
Ostschweizer Defensive. Im Gegenteil: Es
war die Equipe von Uli Forte dem 2:0
näher war als Sion. Doch Frick (57.) und
Moreno Costanzo (63.) waren ebenfalls
erfolglos
Gar keine Tore
konnten die 7900 Zuschauer im Zürcher
Letzigrund gegen Xamax bejubeln. Auch in
dieser Partie zeigten die beiden
Mannschaften Magerkost. Vor allem in der
1. Hälfte gab es kaum Tormöglichkeiten.
Bezeichnend dafür ist, dass die beste
Möglichkeit vor der Pause durch einen
kapitalen individuellen Fehler
eingeleitet wurde: Hannu Tihinen verlor
als hinterster Mann den Ball, aber Admir
Aganovic vergab alleine vor Johnny Leoni.
In der 2. Halbzeit
hatte dann aber der Schweizer Meister
Vorteile. Vor allem nach einer Stunde
hatten die Zürcher die besten Chancen:
Philipp Koch und Admir Mehmedi trafen
innert einer Minute jeweils nur die
Torumrandung. Kurz später hatte Dusan
Duric eine Riesenchance, der nach einer
schönen Flanke von Marco Schönbächler
Xamax-Keeper Luca Ferro zu einer starken
Parade zwang.
EISHOCKEY NLA
Biel gegen den Abstieg - Zug
mit Heimrecht
Neben den
Lakers wird nun auch definitiv Biel
um den Abstieg kämpfen. Die
Seeländer unterlagen in Zug mit 2:6.
Manuel Zigerli konnte in der 11.
Minute für Biel zum 1:1 ausgleichen,
danach war die Torproduktion der
Gäste für 40 Minuten eingestellt.
Als Emanuel Peter den zweiten
Treffer (52.) für den EHCB erzielte,
waren die Zuger bereits entscheidend
mit 5:2 davongezogen. Mit dem Sieg
hat sich der EVZ das Heimrecht im
Playoff gesichert.
49. Runde
Datum
Heim
Gast
Zeit
04.03.
Davos
-
ZSC Lions
19:45
04.03.
Lakers
-
Kloten Flyers
19:45
04.03.
Bern
-
Fribourg-Gott.
19:45
04.03.
Zug
-
SCL Tigers
19:45
04.03.
Lugano
-
Ambri-Piotta
19:45
04.03.
Genf-Servette
-
Biel
19:45
Klassement (06.02.)
Rang
Mannschaft
Spiele
Siege
U+
U-
Nied.
Tore
Punkte
1.
Bern
48
28
5
5
10
151:113
99
2.
Genf-Servette
48
27
5
5
11
159:109
96
3.
Zug
48
27
4
3
14
154:121
92
4.
Davos
48
25
6
3
14
168:116
90
5.
ZSC Lions
48
24
3
6
15
177:153
84
6.
Kloten Flyers
48
20
9
3
16
152:132
81
7.
Fribourg-Gott.
48
18
4
5
21
142:155
67
8.
Lugano
48
16
6
4
22
149:161
64
9.
Biel
48
15
3
5
25
129:177
56
10.
Lakers
48
16
2
2
28
123:142
54
11.
SCL Tigers
48
13
2
5
28
134:186
48
12.
Ambri-Piotta
48
8
2
5
33
105:178
33
Wichtiger
Sieg für Davos
Der HC Davos
ist auf gutem Weg, den 4. Platz und
damit das Heimrecht im
Playoff-Viertelfinal zu sichern. Die
Bündner schlugen die
fünftplatzierten ZSC Lions 5:3 und
haben nun 6 Zähler Vorsprung.
Die Zürcher
führten gegen Davos bis zur 15.
Minute mit 2:1. René Back, Daniel
Widing und Beat Forster sicherten
den Bündnern aber durch ihre Tore
bis zum 4:2 für die Vorentscheidung.
Petr Sejna brachte Zürcher Hoffnung
zurück ins Spiel (54.), aber Bürgler
machte kurz vor Schluss alles klar.